Anmeldeschluss für die internationale Teilnahme: 28.11.2024
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ExpoAgro 2025

Landwirtschaft, Pflanzenbau, Tierhaltung
4. - 7. März
San Nicolás, Argentinien
Anmeldeschluss für die internationale Teilnahme: 28.11.2024

Die Veranstaltung

Die Veranstaltung ExpoAgro findet vom 04. bis 07. März 2025 in San Nicolás, 225 km von Buenos Aires entfernt, statt. Die ExpoAgro gilt als eine der profiliertesten Plattformen Südamerikas für landwirtschaftliche Maschinen und Ausrüstungen sowie für die Tierhaltung. Neben Live-Vorführungen landwirtschaftlicher Maschinen können die 180.000 Fachbesucher ebenfalls Informationen rund um das Thema Pflanzenzucht und Saaten auf den verschiedenen Versuchsfeldern erhalten. In diesem Jahr nahmen über 600 Aussteller an der Veranstaltung teil.

 

Der Markt

Laut GTAI ist die Landwirtschaft Argentiniens hochproduktiv und zählt zu den wenigen international wettbewerbsfähigen Wirtschaftszweigen des Landes. Zwar trägt der Sektor offiziell nur 8,4 Prozent zum BIP bei. Doch sollen schätzungsweise ein Drittel aller Arbeitsplätze direkt oder indirekt von ihm abhängen, einschließlich aller vor- und nachgeschalteter Branchen wie Agrarchemie, Maschinenbau, Transport, Handel etc. Darüber hinaus gehört die Landwirtschaft zu den wichtigsten Devisenbringern und Steuerzahlern des Landes.

Argentinien verkaufte 2022 Güter im Wert von rund 90 Milliarden US$ ins Ausland, davon entfielen laut Statistikamt INDEC rund 61 Prozent auf landwirtschaftliche Produkte.

Für die Saison 2023/24 erwartet die Rosario Stock Exchange (BCR) in Argentinien eine Produktion von

  • 47,8 Millionen Tonnen Sojabohnen,
  • 56 Millionen Tonnen Mais,
  • 15,6 Millionen Tonnen Weizen,
  • 4,2 Millionen Tonnen Sonnenblumen,
  • 5,4 Millionen Tonnen Gerste,
  • 2,4 Millionen Tonnen Sorghum und
  • 4,9 Millionen Tonnen andere Agrarerzeugnisse (Baumwolle, Kanariensaat, Reis, Hafer, Färberdistel, Roggen, Raps, Flachs, Erdnüsse, Hirse und Hartweizen).

Trotz dieser guten Ergebnisse bleibt die argentinische Landwirtschaft – unabhängig kurzfristiger Wetterphänomene – hinter ihren Möglichkeiten zurück. Gründe sind die hohe Abgabenlast, beispielsweise Zölle auf den Sojaexport: 33 Prozent, auf importierte Traktoren 35 Prozent und die Unmöglichkeit, sogar selbst erwirtschaftete Devisen für den Kauf moderner Technik aus dem Ausland zu verwenden.

Laut der AHK Argentinien sind knapp 200 deutsche Unternehmen in Argentinien aktiv und verfügen über eine Niederlassung im Land. Einige erwirtschaften selbst in der aktuell schwierigen Lage Gewinne, allerdings in argentinischen Pesos. Diese werden in der Regel direkt vor Ort reinvestiert.

Der neue argentinische Präsident Javier Milei will das Land politisch und wirtschaftlich umkrempeln. Hierbei möchte er die Abschaffung des argentinischen Peso, die Einführung des US-Dollar (US$) als Landeswährung und eine schnelle Öffnung der Wirtschaft nach außen erreichen.

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